Markt 10 06231 Bad Dürrenberg
Wenn ich durch irgendwelche Assoziationen wie Bilder oder Gesprächsfetzen Altes wiederentdecke, was ich vergessen und verloren glaubte.
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Wenn ich in meiner Abschlussarbeit etwas Neues ausprobiere, unsicher, ob es gut ist oder verstanden wird, folgt dem langen Streben die Anerkennung durch eine akzeptierte Autorität.
Wenn ich Lösungen für Aufgaben, Probleme oder Herausforderungen suche und unendlich lange im Kreise suchend nicht vorankomme, stehe ich unvermittelt vor der Weichenstellung.
Wenn ich heimlich zur Weihnachtszeit oder für einen Geburtstag ein Fotoalbum mit nicht Ende wollender Suche und mühseliger Kleinarbeit erstelle, hilft mir, das Gesicht des Überraschten mir vorzustellen, Freude in dem Tun zu empfinden. Ohne Pause wird das Projekt erstellt. In der Tiefe der Nacht. Flow.
Wenn ich einen hartnäckig sich verweigernden Jungen oder Kunden vor mir habe und meine krampfhaft und verzweifelt wirkenden Versuche sich im Nichts zu verlieren scheinen, abprallen. Doch dann kommt eine Aussage meines Gegenübers – und ich hinterfrage. Oft gelingt es denn zu verblüffen, umzulenken.
Wenn ich überraschend ein außergewöhnliches mich sehr berührendes Geschenk, zumeist ein Buch, erhalte. Oder wenn ich Derartiges mit einem Geschenk beim Gegenüber erreiche.
Wenn ich beim Wandern urplötzlich von guten Gedanken beseelt einen Gipfelpunkt unvermittelt erreicht habe, der mir den Blick für die Großartigkeit der Landschaft eröffnet.
Wenn ich von Unruhe und Suche nach Klarheit getrieben in meinen Zitatsammlungen ein passendes, uraltes verloren gegangenes Zitat wieder finde. Und es passt ganz genau auf meine Situation.
Wenn ich Lotto spiele aus Spaß an der imaginären Herausforderung und vier der sechs Zahlen liegen genau neben den Richtigen, oder, ich habe einen Dreier. Das schafft Lächeln.
Wenn ich die Aufgaben in der Alltagsmühle geschafft habe und alles ist wieder wie neu. Wissend, morgen geht es in diesem Laufrad von vorne los. Tut mir gut.