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Moderation leiten – Was gilt es zu beachten?

  • Moderation: eine neutrale, ergebnisorientierte Lenkung einer
    Diskussion.
  • Falls kein neutraler Moderator zur Verfügung steht, sollte ich deutlich
    machen, dass ich jetzt als Diskutant oder als Moderator auftrete.
    MÖGLICHKEIT: ZWISCHEN ZWEI STÜHLEN WECHSELN.
  • Als Moderator ist ein eigenes Ziel zu verfolgen, was zuvor mit der
    Gruppe festgelegt wird. BEISPIEL: WIR WOLLEN EINE LÖSUNG FÜR DAS WEITERE
    VORGEHEN IM FALL ABC FINDEN, DANN IST MEINE AUFGABE ERFÜLLT. WELCHE LÖSUNG
    ES SEIN MAG, IST ANGELEGENHEIT DER GRUPPE. ICH LENKE NUR DIE DISKUSSION.
    „HART IN DER SACHE ABER FAIR ZUR PERSON.“
  • Für eine Moderation sind Ziele und Regeln sowie die
    Ablauforganisation entscheidend. BEISPIELE FÜR REGELN: JEDE PERSON FASS
    SICH KURZ, DER MODERATOR DARF UNTERBRECHEN, DIE ZWEIDRITTELMEHRHEIT
    ENTSCHEIDET, PARTNERSCHAFTLICHER UMGANG MITEINANDER, NUR ZUR SACHE
    DISKUTIEREN, ALLE KOMMEN ZU WORT.
  • Der Ablauf einer Moderation beginnt mit der Zielabstimmung, der
    Themenauswahl und führt über Zwischenzusammenfassungen der
    Teilziele hin zur Ergebnisfindung.
  • Wichtig, dass auch fachliche Kritiker und Experten benachbarter
    Disziplinen in geeigneter Form einbezogen werden – sonst werden
    Ergebnisse einer Moderation gelegentlich wertlos und es ist vertane
    Zeit.
  • Moderieren heißt auch sich auf eine Metaebene über das Geschehen
    selbst zu orientieren. Diese Form der Metakommunikation ist für jede
    gelingende Partnerschaft Voraussetzung.

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