Die Vielfalt von unterschiedlichen Ansätzen von Mitarbeitergesprächen lässt sich noch umfangreicher darstellen. An dieser Stelle soll darauf aufmerksam gemacht werden, wie wichtig solche Faktoren wie Vorbereitung und Planung, Standardisierung (Verwendung von Checklisten), Situativität (u.a. Atmosphäre, Anzahl der Teilnehmer, Auftreten, Zeitaufwand) sind.
| Gesprächsart | Situation | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Bewerbung | Bewerberauswahl | Viele relevante Information beidseitig erwünscht, klare Strategien zur Definition der Anforderungen |
| Begrüßung | Einführung neuer Mitarbeiter | Information ohne Überforderung, Bereitstellung von Einarbeitungsprogramm und mehr erforderlich |
| Instruktion | Einführung „alter“ Mitarbeiter | Lernauftrag vor dem Hintergrund wachsender Herausforderungen angemessen formulieren |
| Tägliche Arbeit | Anweisung, Diskussion | Kontakt- und Beziehungspflege nicht vergessen |
| Qualifikation | Berufliche Förderung | Klarheit der Soll-Anforderungen und der Unternehmensstrategie |
| Zielsetzung | i.a. Jahresgespräch | Realitätssinn und entsprechende für Rück- und Vorschau klare Vorbereitung |
| Laufbahn | Berufliche Förderung | Balance zwischen beidseitigen Interessen erreichen |
| Gehalt | u.a. Motivation | Gehaltspolitik im Unternehmen ist vorhanden |
| Auftrag (Deleg.) | Befehl oder Wunsch | Vertrauensbasis ist Grundlage für die Nachhaltigkeit und Sinnhaftigkeit des Anliegens |
| Beratung | Ratsuche seitens des MA | Fertige Lösungen vermeiden zudem Gefahr der Unmündigkeit und leichtfertiger Versprechen gegeben |
| Problemlösung | Neue fachl./pers. Situation | Sündenbockrolle und Schuldzuweisungen durch Moderation transparent minimieren |
| Maßnahmen | Festlegungen notwendig | Vorgesetzter fühlt sich dabei unwohl Nein sagen zu müssen |
| Konflikt | Schwierige Situation | Vorgesetzter sollte selbst nicht Teil des Konfliktes sein |
| Schlechte Nachricht | Endgültigkeit der Nachricht | Vorgesetzter hat Mühe mit Affekten des MA umzugehen |