Wertschätzung ist ein großes Thema. Loben wir zu viel, wird mitunter subjektiv ein baldiger Aufstieg oder eine finanzielle Aufstockung suggeriert. Loben wir (objektiv) zu wenig, dann kann Frustration entstehen. Von der Frustration zur Fluktuation muss es nicht weit sein. Ein kurzes „Dankeschön“ oder „Prima“ helfen oft. In intensiven Mitarbeitergesprächen sollte eine entsprechende Wertschätzung die rechte Form besitzen. Wie bei der Kritik ist eine Anerkennung stets an Glaubwürdigkeit gebunden: das setzt zuvor eine Auseinandersetzung mit Zahlen, Daten und Fakten (ZDF) voraus.Beispiel:
Das Verhältnis eines Mitarbeiters zu seinem Kollegen hat sich in den letzten Wochen spürbar verbessert.Vorgesetzter:
„Lieber Herr Schmidt, was mir auffällt, (Feststellung)
… seit einer Woche tauschen sie sich wieder intensiv mit Herrn X aus. (Feststellung)
… Das ist für die Arbeit in unserem Team enorm wichtig. (Wertung)
… Vielen Dank!“ (Abschluss)
ZITAT „Ein Lob ist soviel wert wie der Mensch, der es ausspricht.“ (Miguel de Cervantes)