- Moderation: eine neutrale, ergebnisorientierte Lenkung einer
Diskussion. - Falls kein neutraler Moderator zur Verfügung steht, sollte ich deutlich
machen, dass ich jetzt als Diskutant oder als Moderator auftrete.
MÖGLICHKEIT: ZWISCHEN ZWEI STÜHLEN WECHSELN. - Als Moderator ist ein eigenes Ziel zu verfolgen, was zuvor mit der
Gruppe festgelegt wird. BEISPIEL: WIR WOLLEN EINE LÖSUNG FÜR DAS WEITERE
VORGEHEN IM FALL ABC FINDEN, DANN IST MEINE AUFGABE ERFÜLLT. WELCHE LÖSUNG
ES SEIN MAG, IST ANGELEGENHEIT DER GRUPPE. ICH LENKE NUR DIE DISKUSSION.
„HART IN DER SACHE ABER FAIR ZUR PERSON.“ - Für eine Moderation sind Ziele und Regeln sowie die
Ablauforganisation entscheidend. BEISPIELE FÜR REGELN: JEDE PERSON FASS
SICH KURZ, DER MODERATOR DARF UNTERBRECHEN, DIE ZWEIDRITTELMEHRHEIT
ENTSCHEIDET, PARTNERSCHAFTLICHER UMGANG MITEINANDER, NUR ZUR SACHE
DISKUTIEREN, ALLE KOMMEN ZU WORT. - Der Ablauf einer Moderation beginnt mit der Zielabstimmung, der
Themenauswahl und führt über Zwischenzusammenfassungen der
Teilziele hin zur Ergebnisfindung. - Wichtig, dass auch fachliche Kritiker und Experten benachbarter
Disziplinen in geeigneter Form einbezogen werden – sonst werden
Ergebnisse einer Moderation gelegentlich wertlos und es ist vertane
Zeit. - Moderieren heißt auch sich auf eine Metaebene über das Geschehen
selbst zu orientieren. Diese Form der Metakommunikation ist für jede
gelingende Partnerschaft Voraussetzung.
Gehe zurück zur Auswahl, prüfe deine Fragestellung erneut und wähle in der umfangreichen Moderationsliteratur Weiterführendes aus.